Kinder

Unsere Kinder sind Keine Puppen oder Gar DEMATIGÜNGSWAFFEN

 

Die gegenwärtige Situation ist unerträglich

Wollen das unsere Enkelkinder?

 

Werden sie dazu gefragt?

 

 

Werden ihre Gefühle berücksichtigt?

Wo bleiben ihre Rechte

 

 

 

Unsere Kern-Forderung lautet:

Auch in strittigen Trennungsfällen sollen beide Großeltern weiterhin

und regelmäßig Kontakt zu ihren Enkeln halten und dabei die Beziehung

zu ihnen aufbauen und vertiefen. Wir lieben unsere Enkelkinder.

Derzeit stehen sich in Trennungsfällen noch viel zu oft Allmacht durch

das alleinige Sorgerecht und Ohnmacht gegenüber. Dem damit verbundenen

Machtmißbrauch gegenüber dem nichtsorgeberechtigten Elternteil und

seiner Familie wollen wir Einhalt bieten können.

 

 

 

 

Wie wollen wir das erreichen?

Wir möchten die Öffentlichkeit direkt und über Medien auf unsere

Situation hinweisen und informieren.

Wir zeigen wenigstens ansatzweise auf, wie Lehre und Forschung über

die Problematik unserer Enkel denken.

Wir fordern die Verantwortlichen in der Politik ständig dazu auf,

zielfördernde Rahmenbedingungen für unsere Enkel zu schaffen.

 

 

Ziele

 

»Wir beklagen das Vorgehen von vielen zuständigen Behörden und

Entscheidungsträgern. Es handelt sich hier um Kinder - deren Gefühle

und Rechte sind in den Vordergrund zu stellen.«

 

Es bestehen erhebliche Zweifel an der Erziehungs- und

Entscheidungsfähigkeit, wenn der Sorgeberechtigte nicht einmal in der

Lage oder Willens ist, regelmäßigen Kontakt der Kinder - unserer Enkel

- zum anderen Elternteil und dessen Familie zu fördern und zu

akzeptieren.

Noch sind wir Großeltern und unsere Enkel auf das Wohlwollen des

Sorgeberechtigten angewiesen. Das möchten wir änderen.

 

Unsere Kern-Forderung lautet:

Auch in strittigen Trennungsfällen sollen beide Großeltern weiterhin

und regelmäßig Kontakt zu ihren Enkeln halten und dabei die Beziehung

zu ihnen aufbauen und vertiefen. Wir lieben unsere Enkelkinder.

Derzeit stehen sich in Trennungsfällen noch viel zu oft Allmacht durch

das alleinige Sorgerecht und Ohnmacht gegenüber. Dem damit verbundenen

Machtmißbrauch gegenüber dem nichtsorgeberechtigten Elternteil und

seiner Familie wollen wir Einhalt bieten können.

 

 

Geschrieben von einer Großmutter

 

 

Meinungsverschiedenheiten der Erwachsenen dürfen niemals auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden.

 

Das Spiel auf dem Rücken der Kinder ist auch bekannt als Umgangsvereitelung. Die Manipulation erinnert an Gehirnwäsche. Denn sie macht die Kinder zum Sprachrohr des Elternteils, bei dem sie leben – auch vor Gericht.

 

Nur so lässt sich der Fall erklären, dass ein Kind eben noch die Großmutter umarmt und ihr ins Ohr flüstert: „Ich hab dich lieb“, und Tags darauf bei der Kindesanhörung im Familiengericht sagt: „Ich will nicht zu meiner Oma, ich will diese Frau nicht sehen.“

 

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die deutsche Praxis auf das schärfste kritisiert und die Bundesrepublik in mehreren Fällen wegen Verletzung des Rechts auf Familienleben verurteilt.

 

Jüngst erinnerte der Gerichtshof daran, dass es im Interesse des Kindes liegt, seine familiären Bindungen zu erhalten, und dass das Durchtrennen solcher Bindungen ein Abschneiden des Kindes von seinen Wurzeln bedeutet, was nur unter höchst außergewöhnlichen Umständen gerechtfertigt werden kann. Verantwortungsvolle, erziehungsfähige Eltern müssen ihren Kindern zuliebe einen Weg ermöglichen, dass Enkel und Großeltern Umgang miteinander haben.

 

Niemand wird einem Kind den Umgang mit Eltern, Elternteilen oder Großeltern zumuten, die rechtstatsächlich nachweislich die Rechte und Gesundheit der Kinder schädigen. Doch es muss gesellschaftlich verpönt und geächtet werden, einem Kind den Umgang mit sowohl liebevollen, als auch verantwortungsbewussten Elternteilen oder Großeltern zu verbieten.

 

Und es muss eine Frage der persönlichen Ehre jedes Richters, jeder Richterin sein, das Recht aller Kinder auf ihre beiden Elternteile, auf ihre Großeltern zu schützen und zu garantieren.

 

Notfalls mit dem scharfen Schwert der Strafe gegen die umgangsvereitelnden Eltern, oder den boykottierenden Elternteil. Diesen Schluss - mit der Konsequenz der Androhung von Sorgerechtsentzug - ziehen bisher leider erst wenige Gerichte. Würde dies jedoch Rechtspraxis, würde es immens zur Entkrampfung vieler Familienrechtsstreite beitragen.

 

Eine vorsätzliche Verweigerungshaltung würde dann keine Früchte mehr tragen, sondern das gegenteilig Beabsichtigte erwirken. Solange es jedoch noch Familienrichter gibt, die zu einer Großmutter sagen: „Kommen sie noch mal wieder, wenn das Kind 3 Jahre ist“, oder sagen: „Wissenschaftliche Arbeiten interessieren mich nicht“, obwohl ein für den Umgang von Enkelkind und Großmutter positives Gutachten erstellt wurde, dürfen wir nicht aufgeben um der Kinder willen und müssen weiterkämpfen.

 

Die Verzweiflung von einer steigenden Anzahl von Großeltern, Vätern, Müttern und Kindern, die unfreiwillig voneinander getrennt werden, kann nicht unkommentiert stehen bleiben. Wir fordern alle gesellschaftlichen Kräfte auf, keine Vogel Strauss Politik zu betreiben, nicht in Trägheit zu verharren und nach althergebrachten verkrusteten Strukturen zu urteilen, sondern sich intensiv mit diesem Leid besetzten Thema auseinander zu setzen und neue Wege zu suchen. Und glauben sie mir, ich weiß wovon ich rede.

 

Ich selbst bin geschieden, war sogenannte alleinerziehende Mutter zweier Kinder und hatte das alleinige Sorgerecht.

 

Meine Scheidung war ein Rosenkrieg wie er im Buche steht, aber niemals, niemals wäre es mir im Traum eingefallen, die Kinder nicht zu ihrem Vater zu lassen.

 

Dieser Gedanke ist mir gar nicht gekommen, ich habe die Kinder sogar noch hingebracht zu ihrem Vater. Gott sei Dank gibt es auch Positives zu berichten. Einigen ratsuchenden Großeltern konnten wir im Vorfeld helfen, weil wir deeskalierend wirken. Leider viel zu wenigen.

 

Es gibt Millionen Kinder, denen der Kontakt zu Elternteilen, meistens Väter, und Großeltern abgeschnitten wird und jeden Tag kommen neue hinzu. Ich hoffe, dass ich mit meiner Rede die nicht Betroffenen unter ihnen wachgerüttelt habe und möchte deshalb mit einem Zitat von Voltaire enden: „Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.“

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